
Geburtsstunde der Mühlehonsili
Die Geburtsstunde der Mühlehonsili fiel ins Jahr 1987. Damals existierte unter anderem die wilde Narrengruppe SimLauHö, die sich aus närrischen Bewohnern von Simmersbach, Lauenbach und Höf zusammensetzte und als Indianer- oder Hexengruppe an der Ottenhöfener Fasent teilnahm.
Rudi Wölfl brachte die Idee ein, das bestehende Outfit um ein weiteres Häs zu erweitern: den Mühlehonsili. Als Mühlendorf lag es nahe, einen Narr zu kreieren, der als Geist der Mühle aufsteigt und sein Unwesen treibt.
Die Idee fand in der Gruppe großen Zuspruch und sollte ein weiteres Erscheinungsbild der SimLauHö werden. Auch der damalige Präsident Otto Schnurr war begeistert und schlug vor, die Mühlehonsili offiziell über den Verein zu gründen.
Nach vielen Anproben und Verbesserungen entstand innerhalb weniger Monate das Häs, wie es heute noch getragen wird. Die Masken fertigte Berthold Eble, ein Holzschnitzer aus Nordrach.
Typisches Beiwerk ist die Rätsche in Form eines Mühlrads – sowohl als Schmuck als auch als Geräuschinstrument, das das Kommen der Mühlehonsili ankündigt.