
Die ersten zwei Knörpeli
Während der Fasnachtszeit rief man in Ottenhöfen schon damals fröhlich: Narri-Narro, die Knörpeli sin widder do! – doch zu sehen war weit und breit kein Knörpeli.
Das änderte sich 1955/56: Erich Würth, Inhaber des ehemaligen Kaufhauses Würth in der Albert-Köhler-Straße, ließ von einem Holzschnitzer der Kunsthandwerksschule Schloss Bonndorf im Schwarzwald die ersten beiden Knörpeli-Masken anfertigen.
Sie wirkten anfangs noch „etwas erschröcklich“, doch wagten sich als erste Symbolgestalten ins närrische Treiben. Aufgrund der hohen Kosten blieben diese ersten Masken allerdings noch Einzelstücke.